Geographie

Fachkollegium Geographie (alphabetisch) 

  • Bermel, Gregor
  • Brack, Arne
  • Haseleu, Johanna
  • Henke-Nagy, Katalina
  • Lettau, Bettina
  • Pohlen, Peter
  • Simons, Stephan
  • Waldästl, Theresa
  • Wintering, Thomas

 

 

Was verbirgt sich hinter den Koordinaten: 50° 39′ 1″ N / 7° 13′ 34″ O ? Wie heißt die Hauptstadt von Südafrika, wie der längste Fluss Europas oder der höchste Berg Nordamerikas…?

Wer würde solche Fragestellungen nicht mit dem Schulfach Geographie in Verbindung bringen?

Doch das Fach Geographie beschäftigt sich mit weit mehr als der Frage nach der Lage geographischer Orte („Topographie“) und der Beschreibung von Land und Leuten in aller Welt.

Vielmehr ist heute von Interesse, wie und wodurch sich unser Lebensraum verändert, welche Rolle menschliches Handeln dabei spielt und welche Möglichkeiten es gibt, den Lebensraum Erde auch für nachfolgende Generationen zu erhalten. Das Fach zeichnet sich dabei durch seine lebensnahen Inhalte, den großen Aktualitätsbezug und seine Methodenvielfalt aus.

Immanuel Kant bezeichnet die Geographie  auch als „…die Mutter der Wissenschaften.“ :

            „Es ist nichts, was den geschulten Verstand mehr kultiviert und bildet, als Geographie.“ 

 

Die Schülerinnen und Schüler (Q2) der Begabtenförderung des Sibis "denken weiter"! Ihrer Projektarbeiten unter dem Motto "Fokus auf China" präsentieren sie an verschiedenen Abenden.

Weitere Informationen können Sie der folgenden Seite entnehmen.

Bericht Studienfahrt nach Prag - 2016

Vom 3. bis zum 7. Oktober 2016 sind wir, der Erdkunde-LK von Frau Haseleu und der Mathe-LK von Herr Lennartz, zusammen mit Herr Brack und Frau Höppner in die Tschechische Republik, nach Prag geflogen. Fünf Tage lang wanderten wir durch die goldene Stadt und haben dabei tschechisches Großstadtleben, Kultur, Geschichte und noch vieles mehr hautnah erlebt. Jeder Tag hat ein eigenes Erlebnis mit sich gebracht, wodurch wir immer etwas Neues über die Stadt gelernt haben.

Am ersten Tag haben wir eine Tour durch die Prager Innenstadt gemacht und dabei die außergewöhnliche Architektur und Geschichte der Stadt erkundet. Egal wo man auch war, überall konnte man die imposanten Gebäude im Stil der Renaissance beobachten. Man glaubte fast, man wäre von unzählig vielen Festungen umgeben. Dabei haben wir historische und architektonische Meisterwerke besucht, wie zum Beispiel die Karlsbrücke, das Altstädter Rathaus, die Teynkirche, den Wenzelsplatz und noch vieles mehr. Zu vielen dieser Sehenswürdigkeiten hielten wir Schüler kurze Referate um darüber grundlegend zu informieren, was einen guten Einblick in die Geschichte der Stadt gegeben hat.

Weiter ging es in die Stadt „Mladá Boleslav“, wo wir das Skoda Museum und zwei Produktionsstätten besucht haben und dort zahlreiche Informationen über die Geschichte und die Entwicklung des 1895 gegründeten Automobilherstellers erhielten.

Des Weiteren gewannen wir interessante Einblicke in Produktionsabläufe und – planungen sowie Erläuterungen zur just in Time, just in sequenz-Produktion und zur Zusammenarbeit mit den Zulieferern in der Praxis. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei der Trappenstiftung für die finanzielle Unterstützung bedanken, die es uns möglich gemacht hat die im Unterricht erlernten Inhalte auch in praktischer Umsetzung erfahren zu können.

Nach dieser Tour sind wir am zweiten Tag in den Prager Stadtteil „Žižkov“ gefahren, welcher ein relativ hoher Kontrast zum Stadtkern ist und haben dort die Struktur der Stadt aus geographischer Perspektive analysiert und dadurch unser Wissen über Stadtentwicklung, anschaulich erweitern können. Dies haben wir gemacht, indem wir unsere „geographische Brille“ aufsetzten und in einzelnen kleinen Gruppen von unterschiedlichen Startpunkten aus durch die touristenleeren Viertel bis zum Fernsehturm geschlendert sind. Wir haben dabei erkundet, welche Unterschiede es zwischen den Gebäuden, Nutzungen und Bewohner der Stadtteile gibt durch die wir unseren Weg bahnen mussten. Was für uns Geographen natürlich kein Problem darstellte, da der Žižkov-Turm, der 216 Meter hohe Fernsehturm

Dieser beinhaltet neben einer Aussichtsplattform (95 Meter) auch ein Restaurant in 63 Metern Höhe und ist besonders auffällig durch die Baby-Statuen, die am Turm befestigt sind und dieses scheinbar „hochkrabbeln“.

Der dritte Tag beinhaltete eine ganze Reihe an Besichtigungen von Synagogen, welche im jüdischen Viertel Prags eine historisch wichtige Rolle spielen und architektonisch ebenfalls beeindruckend sind – sowohl von außen als auch von innen (bspw. durch goldene Innenwände beschriftet mit knapp 78.000 Namen von jüdischen Opfern des Holocausts in alphabetischer Reihenfolge). Ebenso beeindruckend ist der nah anliegende jüdische Friedhof, welcher äußerlich betrachtet einem zerstörten Gebäude ähnelt, da die Grabsteine dicht und relativ unkoordiniert, auf einer Fläche von ca. einem Hektar, aneinander gereiht sind. Trotz dieser kleinen Fläche, enthält der Friedhof etwa erstaunliche 100.000 begrabene Menschen, unter dem Erdboden, da die Verstorbenen in Schichten übereinander begraben wurden.

Einen Tag später machten wir uns auf den Weg zur Prager Burg, welche auf einem Berg Hradschin gelegen ist und daher überall in Prag zu sehen ist. Nachdem den Schülern Zeit zum Fotografieren des erstaunlichen Ausblickes geboten wurde, begannen wir unsere Tour im Hof des neuen königlichen Palasts, bis hin zum Veitsdom, dem größten Kirchengebäude Tschechiens, durch das goldene Gässchen mit seinen kleinen Häusern, und über verschiedenste andere Teile der Prager Burg, welche übrigens das größte geschlossene Burgareal der Welt ist, in dem man von vielen Orten über die ganze Stadt blicken kann.

Am letzten Tag besuchten wir noch den Vyšehrad, auch Prager Hochburg genannt. Dort genossen wir einerseits den tollen Ausblick, außerdem auch die architektonische Brillanz des imposanten Gebäudes und das letzte Zusammensein in der Gruppe. Abschließend wurden noch einige Gemeinschaftsfotos aufgenommen.

Abgesehen von den täglichen Ausflügen und Erlebnissen durften die Schüler auch das Prager Nachtleben genießen. Dann ging es bei den Meisten in verschiedene Bars, man lernte die Kneipenkultur Prags kennen, oder man besuchte den größten Club Europas – direkt an der Moldau gelegen und beeindruckend ausgestattet. Dort wurden dann von einigen Schülern auch kurzfristige Bekanntschaften mit anderen Jugendlichen aus Prag selbst oder aus anderen Ländern gemacht. Wenn auch ausgelassen gefeiert wurde, schlug niemand je wirklich über die Strenge. Am letzten Abend unternahmen dann sogar die beiden gesamten Leistungskurse samt Lehrer zusammen einen Ausflug in besagten Club und erlebten dort einen würdigen Abschluss einer tollen Kursfahrt.

Von Jonah Grün & Bastian Gotthardt

22.05.2019: Bauernhoferkundung "Hof Scheja"

Am Mittwoch, dem 22.05. haben wir, die Klasse 6b einen Ausflug auf den Bauernhof Scheja in der Nähe von Menden gemacht. Wir haben uns zu Schulbeginn in einem Raum mit Herrn Wintering und Frau Beyer getroffen und das Wichtigste besprochen. Danach ging es los und wir gingen zusammen zum Bahnhof Rhöndorf. Unser Zug kam pünktlich und wir stiegen mit viel Vorfreude ein. Beim Bahnhof in Beuel stiegen wir um. Nachdem wir dann in Menden angekommen waren, wanderten wir noch ein kurzes Stück zum Bauernhof.

Am Hof wurden wir auch direkt vom Bauern empfangen. Er war sehr nett und führte uns sofort zu einem Stall mit Schweinen, Kühen und einer Ziege. Wir hatten Kameras dabei und machten Fotos von den Tieren. Der Stall war schon über 30 Jahre alt und sehr beeindruckend. Anschließend machten ein paar Kinder Interviews mit dem Bauern. Dann durften wir die Melkmaschine ansehen. Die konnte 4200 Liter fassen! Schließlich füllte der Bauer noch unsere mitgebrachten Becher mit ganz frischer Milch auf. Die Milch hat noch besser geschmeckt, als aus dem Supermarkt. Es gab auch noch einen riesigen Kuhstall mit vielen Milchkühen, die aber alle draußen auf der Weide waren.

Als wir alles gesehen hatten, machten wir uns auf den Weg zum zweiten Teil des Bauernhofs. Dieser war ungefähr 20 Minuten entfernt. Auf dem Weg überholte uns der Bauer mit seinem Teleskoplader und wir winkten ihm zu. Wir sahen große Felder, die der Bauer auch bewirtschaftet. Auf dem anderen Bauernhof gab es Hühner, Schafe und viele Maschinen. Zuerst liefen wir alle zu den Schafen und streichelten sie. Dann fanden wir einen lieben und zutraulichen Hund. Wir durften dabei sein als die Schafe auf die Weide getrieben wurden und machten weiter fleißig Fotos. Der Bauer erklärte uns vieles über seine Geräte und Traktoren. Zum Abschluss haben wir noch eine Strohschlacht gemacht.

Beim Automaten („Milchtankstelle“) vor dem Hof gab es alle möglichen Produkte von den Tieren. Es gab Eier, Milch, Kakao to go, Käse, Joghurt usw. Wir kauften uns viele leckere Sachen oder aßen unser Frühstück. Derweil verabschiedeten wir uns vom Bauern, denn der hatte noch zu tun. Unsere Bahn zurück zur Schule kam nicht ganz pünktlich und wir mussten ein bisschen warten. Kurz nach Schulschluss kamen wir alle wieder bei der Schule an und konnten nach Hause fahren. An diesem Tag hatten wir viel Spaß und haben nebenbei auch viel gelernt.

Niklas Fabritius, Klasse 6b

 

09.05.2019: Exkursion Tagebau Inden + Besichtigung des Kraftwerkes Weisweiler

Am 9. Mai ging es für zwei Erdkunde-Kurse der Jahrgangsstufe EF nach Weisweiler, um den Braunkohletagebau Inden und das dortige Kraftwerk zu besichtigen.

Empfangen wurden wir von einem RWE Mitarbeiter, welcher uns erstmal erklärte, wie das Kraftwerk überhaupt funktioniert. Die geschürfte Braunkohle wird vom Tagebau direkt in das danebenstehende Kraftwerk gebracht und in Vorratskammern gelagert. Insgesamt gibt es vier (zwei kleinere und zwei größere) Öfen, in denen die Braunkohle kleingemahlen und verbrannt wird. Durch diese Öfen führen Rohre mit Wasser, welches durch die hohe Temperatur zu Dampf kondensiert und einen Generator antreibt, der elektrischen Strom produziert. Uns wurde auch die Funktion der Rauchgasentschwefelungsanlage erklärt, womit angeblich der größte Teil der giftigen Abgase herausgefiltert werde.

Weiter ging es nun mit einer Fahrt in den Braunkohletagebau. Zuerst ging es mit einem stark gefederten Truck durch das neue Dorf „Inden“. In den Anfängen des Tagebaus wurde nämlich, wie bis vor kurzem auch noch üblich, das alte Dorf „Inden“ umgesiedelt, um an die darunterliegende Braunkohle heranzukommen. Im Gegensatz zu den aktuellen Debatten sei dies jedoch kein Problem gewesen, so die Mitarbeiter auf Nachfrage, da die Menschen schon seit langem an den Tagebau gewöhnt waren. Deswegen seien alle Menschen freiwillig umgesiedelt worden. Nach der Tour durch das Dorf brachte man uns an den Rand des „großen Loches“ und sogar hinein. Im Jahr 2030 soll der Tagebau voraussichtlich stillgelegt werden, weil dann alle Kohle ausgebaggert sein wird. Man erklärte uns auch dieser Prozess habe nichts mit der Kohlekommission oder den aktuellen Vorfällen im Tagebau Hambach zu tun.

Die Fahrt durch den Tagebau erwies sich als sehr holprig. Hier hat sich dann die Federung des Trucks bezahlt gemacht. Es war äußerst interessant die Dimensionen der Braunkohlebagger und der gesamten Anlage an sich aus der Nähe zu sehen. Aussteigen durften wir jedoch wegen einigen besetzten Baggern, die es schon gegeben hatte, nicht. Nach der Schließung des Kraftwerkes soll fast das gesamte Restloch mit Wasser (u. a. aus der Rur) gefüllt werden und der Indescher See entstehen.

Nach einem Mittagessen in der Kraftwerkskantine schauten wir uns das Kraftwerk von innen an. Voll ausgerüstet mit Helm und feuerfester Kleidung sahen wir die Generatoren, den Kühlturm und sogar den Ofen, den man über eine luftige Brücke erreichen musste, und die Kraftwerkszentrale.

Insgesamt war es ziemlich interessant so eine wichtige Säule der Wirtschaft in NRW aus der Nähe zu betrachten. Die Dimensionen vom Tagebau und auch vom Kraftwerk sind gewaltig. Persönlich hat es mich am meisten erstaunt, wie viel Ertrag der Generator letztendlich bringen muss, damit sich der ganze Aufwand von der Umsiedlung zur Förderung und Rekultivierung überhaupt lohnt. Schade fand ich es, dass wenig auf Umweltthemen eingegangen wurde, wie die tatsächliche Feinstaubbelastung durch das Kraftwerk oder die Bedeutung der Rekultivierung für die Natur in dem Gebiet.

Der Ausflug hat sich auf jeden Fall gelohnt und kann nur weiterempfohlen werden!

Nicolai Zander, EF

 

18.12.2018: Bonn Exkursion des Erdkunde LKs der Q2

Die Bonner Innenstadt mag einigen von uns durchaus bekannt sein, aber bei der innerstädtischen Exkursion des Erdkunde LKs am Dienstag den 18. Dezember, in die nahgelegene Großstadt, entdeckten wir auch einiges Neues: Neben den attraktiven Shoppingmöglichkeiten hat Bonn noch so einiges mehr zu bieten. Die Exkursion startete, bedingt durch den vorweihnachtlich Verkehr, mehr oder weniger pünktlich am Bonner Hauptbahnhof. Von dort ging es dann zur Poppelsdorfer Allee, mit Blick aufs Poppelsdorfer Schloß. Die ehemals moorige Rasenfläche ist heute fast ganz verschwunden und einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt gewichen. Bei der Poppelsdorfer Allee befindet sich auch der Kaiserplatz. Ein Denkmal erinnert an die Judenverfolgung im zweiten Weltkrieg.

Eine weitere Station war die Kreuzkirche, welche die größte protestantische Kirche NRWs ist.

Ein Überbleibsel aus der Kurfürstenzeit: Der Hofgarten und das Unigebäude.Vom Alten Zoll hat man einen phantastischen Ausblick auf den Rhein, manch einer bezeichnete ihn auch als „malerisch“.

Beim Collegium Allbertinum befindet sich ein regelrechter Schatz im Keller: Überreste aus der Römerzeit. Der Marktplatz zeichnet sich vor allem durch seine Zentralität aus. Dabei hat dieser noch so einiges zu bieten: Beispielsweise sind im Boden versteinerte Bücherrücken eingelassen, die den Büchern, welche zu Zeiten des Nationalsozialismus verbrannt wurden, Gendeken sollen. An den Marktplatz grenzt die Sternstraße, ehemals Pissternstraße. Zwar hat sich der Name seit dem Mittelalter verändert, aber einige Häuser aus dieser Zeit stehen heute immer noch. Diese Häuser sind so schmal, sodass meist nur Parterre genutzt wird.

Mitteleralterliche Spuren findet man häufiger in Bonn. Teile von der Befestigungsanlage finden sich immer wieder: Das Sterntor, Teile der Bastionsmauer oder der Befestigungsgräben.

Giulia, Sarah, Susi und Franziska (Q2)

16.04.2018: Exkursion Tagebau Inden + Besichtigung des Kraftwerkes Weisweiler

Um 7.45 Uhr trafen sich 48 SchülerInnen und zwei Erdkundelehrer, welche die Exkursion begleiteten an der Busaltelle der Löwenburg-Grundschule, um von dort aus den „weiten“ Weg per Bus eine Stunde lang in Richtung des Kraftwerkes Weisweiler anzutreten, welches von RWE betrieben wird. Dort angekommen und nach einer kurzen Pause, in der alle Mädchen zur Toilette rannten, wurden wir von einem circa 60 Jahre alten Mann in einen Präsentationsraum geleitet. Hier wurden die SchülerInnen in zwei Gruppen aufgeteilt. Unsere Gruppe begann die Exkursion mit einem Vortrag zum Thema „Zukunft der Braunkohle“. Positiv sind uns die vielen Plakate aufgefallen, die den Vortrag unterstützten und anschaulicher machten. Der Fakt von der drastischen Verkleinerung des Braunkohleabbaus und den damit verbundenen schwindenden Arbeitsplätzen in diesem Bereich blieb uns besonders im Gedächtnis.

Anschließend besichtigten wir den im Vortrag beschriebenen Tagebau. Auf unserem Weg fuhren wir per Planwagen, welcher aus einem Actionfilm zu stammen schien, zu einem Aussichtspunkt, von dem man beinahe gänzlich den Tagebau Inden überblicken konnte. Die von dort aus zu erkennenden   Hügel waren Teil der Folgen dieser Art von Energiegewinnung, was uns unser „Guide“ über Lautsprecher erklärte. Ein ebenfalls nennenswerter Natureingriff, über den wir im Vorbeifahren informiert wurden, war, dass der Fluss wegen der Braunkohlegewinnung verlegt werden musste.

Von dem Aussichtspunkt erkannten wir erstmals das Ausmaß und die enorme Fläche, die für den Abbau wich. Ernsthafte Probleme bei dem Landaufkauf seitens der Vorbesitzer, beispielsweise Bauern, gab es angeblich nicht. Nachdem wir eine Schranke passiert hatten, durften wir den Tagebau aus nächster Nähe besichtigen. Entlang der Förderbänder fuhren wir einen Kilometer bis zu dem riesigen Schaufelradbagger, welcher einen beachtlichen Durchmesser aufwies. Die Rekultivierung in den schon abgetragenen Gebieten war augenscheinlich gelungen und schreitet weiter voran.

Das anschließende Mittagessen nahmen wir zusammen mit den Mitarbeitern in der kraftwerksinternen Kantine ein.

Darauf folgte für unsere Gruppe ein weiterer Vortrag von einem anderen Mitarbeiter. Dieses Mal wurden wir über Fakten zum „kleinstmöglichen“ CO2-Verbrauch und dem Kraftwerk selber informiert. Im Anschluss daran gingen wir, mit Schutzkleidung und Kopfhörern ausgestattet, in das Kraftwerk. Die Kopfhörer stellten sich insofern als sinnvoll heraus, als dass im Kraftwerk ein hoher Lautstärkepegel herrschte. Die Verbrennungsanlagen der Kohle erzeugen hohe Temperaturen, die es im Sommer zu unangenehmen Arbeitsbedingungen machen. Mit dem Aufzug fuhren wir 170 Meter nach oben, genossen dort die Aussicht und fuhren wieder nach unten. Das restliche Kraftwerk besichtigten wir - in Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit - leider im Eiltempo, weswegen wir den Aufbau und die großen Maschinen nicht dem Vortrag zuordnen konnten.

Insgesamt würden wir die Exkursion als durchaus gelungen und sinnvoll erachten, da man sich, ohne den Tagebau selbst gesehen zu haben, nur schwer die Dimensionen ausmalen kann. Generell half der Ausflug bei der Verknüpfung des erlangten Wissens mit der Realität. Wir wünschen uns jedoch, dass andere SchülerInnen in Zukunft nicht mehr die Möglichkeit haben werden, den Tagebau selbst zu besichtigen, da diese Art von Energiegewinnung fatale Folgen für die Umwelt hat und schnellstmöglich durch erneuerbare Energien ersetzt werden sollte.

Judith und Suse (EF)

 

20.03.2018: Erdkundeexkursion der Stufe Q1 ins Theater Marabu zur Unterrichtseinheit „Globale Disparitäten“

„Unvorstellbarer   Reichtum,auf der einen unerträgliche Armut   auf   der   anderen Seite. Hunderttausende auf der   Flucht   vor   Krieg   und Hunger   während   Europa die   Zäune   hochzieht,   um das Elend fernzuhalten.

Die Welt   in   ihren Widersprüchen   könnte kaum   drastischer   sichtbar werden   als   in   diesen
Tagen.“

Exkursionsbericht Theater Marabu

 

20.03.2018: Green House – Ice House

Die Klasse 7b war am Dienstag, den 20. März 2018 bei der Klimashow „Green House – Ice House“. Zusammen mit Frau Waldästl und Herrn Wintering sind wir zur Universität nach Bonn gefahren.

Geleitet wurde die Veranstaltung vom ARD-Moderator Johannes Büchs. Außerdem waren viele Wissenschaftler eingeladen, die uns über das Thema „Klima“ informiert haben. Diese haben uns unter anderem Bohrkerne mit Schichten gezeigt, die über 1000 Jahre alt waren. Auch Schüler durften auf die Bühne, um Experimente auszuführen, unter anderem Laura, David, Simon und Jonas aus unserer Klasse.

Am Ende der Veranstaltung haben wir per live-Verbindung Kontakt zu einem Mitarbeiter eines der größten Lager für Bohrkerne aufgenommen. Dort sahen wir viele Bohrkerne aus aller Welt.

Um 13 Uhr war die Show vorbei und wir sind mit der Bahn zurück nach Hause gefahren. Insgesamt hat es uns sehr gut gefallen.

Emma und Dorina (7b)

 

07.11.2017: COP 23 - die Geographen des Sibis besuchen den Climate Planet

Am 7.11.2017 besuchten die beiden Leistungskurse Geographie der Q1 den im Zuge der 23. Klimakonferenz der Vereinten Nationen errichteten Climate Planet in der Bonner Rheinaue.

Der Climate Planet ist eine 20 Meter hohe Weltkugel, die im Inneren ein 360-Grad-Kinoerlebnis bietet.

In dem 40 minütigen Film machten wir mit den anderen etwa 170 Zuschauern eine Klimareise durch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Erde.

Im Anschluss ging es in einem Filmgespräch u.a. um die Folgen des Klimawandels und die Frage welche Bedeutung der Klimawandel für unser Leben hat.

Um den Climate Planet herum ist eine multimediale Ausstellung arrangiert, welche die verschiedenen Facetten des Klimawandels und Lösungsansätze darstellt.

Ein abschließender Spaziergang durch die Rheinaue hat noch einmal eindrucksvoll verdeutlicht, wie groß - in jeder Hinsicht -die Klimakonferenz ist.

Für die Geographen

Bettina Lettau und Arne Brack

 

Impressionen der Exkursion

Sekundarstufe I

  • zu aktuellen Themen des Unterrichts, bspw.
  • Landwirtschaft in Deutschland
  • Leben in den Tropen (Museum König, Tropenhaus in Köln)

Sekundarstufe II

  • EF Braunkohletagebau Indem und Kraftwerksbesuch
  • Q1 Strukturwandel im Ruhrgebiet
  • Q2 Stadtexkursion 
  • und zu aktuellen Themen (bspw. COP 23, Tag der offenen Tür der Universität zu Köln inklusive Exkursion,..)

Warum Erdkunde und Geschichte?

  • Behandlung aktueller gesellschaftsrelevanter Themen
  • Verstehen gegenwärtiger Probleme in einer zunehmend globalisierten und vernetzten Welt durch Verknüpfung historischer  Geschehnisse mit gegenwärtigen Entwicklungen
  • Vermittlung und Entwicklung fachspezifischer und fachübergreifender Kompetenzen

Organisation des Unterrichts:

  • Anzahl der Wochenstunden: 2 x 70 Minuten/Woche (in der Jahrgangsstufe 9 findet das Fach nur epochal im ersten Halbjahr statt)
  • Der Unterricht wird parallel von zwei Kolleginnen/Kollegen aus den jeweiligen Fachbereichen   durchgeführt, die die Unterrichtsinhalte und Klausuren aufeinander abstimmen

Methoden und Arbeitstechniken / Einsatz von Medien:

Neben   den   allgemeinen   methodischen   Prinzipien   beider   Fächer   sollen   unter
anderem  folgende  Methoden   zur   Anwendung   kommen:  

  • Portfolio-Arbeit/Themenbezogenen Internetrecherche/Powerpoint-Päsentationen
  • Rollenspiele/Planspiele/Streitgespräche /Interviewtechniken
  • Arbeiten mit GPS Geräten, Kartierungen

Wer sollte Erdkunde/Geschichte wählen?

  • Schüler/innen, die an historisch, erdkundlich und politischen Fragestellungen interessiert sind und gerne darüber diskutieren   
  • Schüler/innen, die in der Oberstufe einen gesellschafts-wissenschaftlichen Leistungskurs in Betracht ziehen

Geocaches rund ums SIBI von Schülerinnen und Schüler in der Projektwoche entworfen:

http://www.sibi-honnef.de/sites/default/files/sibi/downloads/2018/Geocaches%20Homepage.pdf

 

Diercke Wissen - Der Geographie-Wettbewerb

Seit dem Jahr 2011 nimmt das SIBI im Rahmen des Geographieunterrichts am Wettbewerb "Diercke Wissen" teil und ermittelt jährlich einen Schulsieger, der unsere Schule beim Landesfinale vertritt. 

Schulsieger Diercke Wissen

2019: Franziska Weissenburger

2018: Laurin von Speicher

2017: Laurin von Speicher

2016: Simon Diehl

2015: Simon Diehl

2014: Jerald Birenfeld

2013: Lucas Rößler

2012: Leopold Königs

2011: Efecan Efe